. Mit dem Gesetz zur Verbesserung der Eingliederungschancen am Arbeitsmarkt wurde ein neues Kapitel zur Zulassung von Trägern und Maßnahmen in das Dritte Buch Sozialgesetzbuch (SGB III) eingefügt. Die Regelungen verfolgen das Ziel, die Qualität arbeitsmarktlichen Dienstleistungen und damit die Leistungsfähigkeit und Effizienz des arbeitsmarktpolitischen Fördersystems nachhaltig zu verbessern. Um dieses Ziel zu erreichen, können nur solche Träger zur Einbringung von Arbeitsmarktdienstleistungen zugelassen werden, die unter anderem ihre Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit nachweisen, qualifiziertes Personal einsetzen und ein System zur Sicherung der Qualität anwenden. Die Zulassungserfordernisse gelten für alle Träger, die Maßnahmen der Arbeitsförderung nach dem SGB III selbst durchführen oder durchführen lassen. Ein neuer Punkt in den gesetzlichen Regelungen ist der Zustimmungsvorbehalt der Bundesagentur für Arbeit (BA). D.h. bei Maßnahmen über dem Bundesdurchschnittskostensatz (BDKS), erfolgt die Zulassung nicht mehr ausschließlich über die Fachkundige Stelle, sondern die BA muss eingeschaltet werden. Die Bundesdurchschnittskostensätze werden seit dem 1. April 2012 auf der Webseite der Arbeitsagentur veröffentlicht. Die Bundes-Durchschnittskostensätze (B-DKS) für Maßnahmen der Beruflichen Bildung finden Sie hier:Bundes-Durchschnittskostensätze (B-DKS) Stand: 1. Juni 2018 (FbW) Nutzen Sie zudem die Möglichkeit, an Ausschreibungsverfahren der Bundesagentur für Arbeit teilzunehmen.

Mit der AZAV Träger- und Maßnahmezulassung setzen Sie ein klares Zeichen gegenüber Ihren Mitbewerbern, für den hohen Standard Ihrer Angebote und verbessern sowohl Ihr Image als auch das Vertrauen in die Qualität Ihrer Angebote. Der Prüfdienst Arbeitsmarktdienstleistungen AMDL veröffentlicht auf der Webseite der Arbeitsagentur die Ergebnisse seiner Prüfungen.Hier finden Sie auch Informationen und Infoblätter zur Prüfgrundlage und zur Gewichtung der Ergebnisse des AMDL in den jeweiligen Maßnahmenarten.Informationen zum Prüfdienst Arbeitsmarktdienstleistungen Die Bundesagentur für Arbeit sichert die Qualität von Bildungs- und Arbeitsmarktdienstleistern mit einer Zertifizierung nach Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung, kurz AZAV. Als Anbieter der aktiven Arbeitsförderung benötigen Sie daher eine entsprechende Trägerzulassung. 1) Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung 2) Ausschließlich erfolgsbezogen vergütete Arbeitsvermittlung3) Maßnahmen der Berufswahl und Berufsausbildung 4) Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung 5) Transferleistungen 6) Maßnahmen zur Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben für die Zulassung bzw.